Wir glauben nicht an mehr.

Wir glauben an Tiefe.


247.blue ist aus einem einfachen Zuhören entstanden.
Nicht nach innen gezwungen,
sondern nach außen offen.

Wir glauben, dass der Mensch nicht kaputt ist.
Nicht unvollständig.
Nicht auf der Suche nach etwas, das ihm fehlt.

Wir glauben, dass vieles bereits da ist.
Und dass es leiser geworden ist –
nicht verschwunden.

Unsere Lieder, Räume und Begegnungen sind keine Antworten.
Sie sind Einladungen.
Zum Hinhören.
Zum Dableiben.
Zum Wahrnehmen dessen,
was schon die ganze Zeit in Bewegung ist.

Resonanz ist für uns kein Konzept.
Sie entsteht dort,
wo etwas Echtes auf etwas Echtes trifft.
Ohne Absicht.
Ohne Rolle.
Ohne Erwartung.

Verbindung ist kein Tun.
Sie geschieht,
wenn niemand mehr überzeugen muss.

Die Musik, die hier entsteht, will nichts erklären.
Sie spricht nicht über Gefühle –
sie lässt sie hörbar werden.

Je öfter man sich einlässt,
desto weniger erzählen diese Lieder von außen.
Und desto mehr erinnern sie an etwas Eigenes.
An das, was frei sein will.
An das, was längst weiß.

247.blue bewegt sich vom Stofflichen in die Frequenz.
Vom Machen ins Spüren.
Vom Denken ins Lauschen.

Nicht um etwas zu werden.
Sondern um das zu hören,
was immer schon da war.

Kristian Luge